Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /homepages/39/d33889671/htdocs/clickandbuilds/DieBibelchecker/wp-content/plugins/a3-lazy-load/admin/admin-interface.php on line 364
Petrus – Die Bibelchecker
Schlagwort: Petrus

Galater 2,11-21: Was jetzt… Gesetz oder nicht???

Schon zur Zeit des Paulus gab es immer wieder Streitigkeiten darüber, was richtig ist und was nicht… Damals war eine elementare Frage, was ein Mensch, der zum Glauben an Jesus kommt, tun muss, um ganz dazu zu gehören. Es gab manche, die haben gesagt: Wenn ein Mensch wirklich ganz zu Gott gehören will, dann muss er bestimmte Bräuche oder Gepflogenheiten der Juden tun. Dazu gehörte bspw. die Beschneidung oder das Einhalten von Speisevorschriften. Das brachte die jungen Christen in Galatien durcheinander. Auf der einen Seite Paulus, der davon sprach, dass allein der Glaube an Jesus reicht. Auf der anderen Seite Menschen, die sagten: Glaube an Jesus plus z.B. Beschneidung.

Als Paulus jetzt mitbekommt, wie sich Petrus (in manchen Übersetzungen heißt er Kephas) in Antiochia verhält, muss er klarstellen, warum das Verhalten von Petrus dem Ziel, Menschen für Jesus zu gewinnen, nicht dienlich ist.

Lies Galater 2,11-21

Fragen:

  • Was verstehst du und an welcher Stelle bleibst du hängen?
  • Was stört Paulus am Verhalten von Petrus? Inwieweit ist das nachvollziehbar?
  • Welche Bedeutung hat deiner Ansicht nach das „Gesetz“ bei Paulus?
  • Wie empfindest du das Bild, dass ein Christ mit Christus gekreuzigt ist (V19f.)?

Ein Video, das kompakt erklärt, was es mit dem Gesetz auf sich hat, findest du hier.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Evangelium ist für alle da – Pfingsten bei Kornelius

In der Anfangszeit des Christentums wurde stark unterschieden zwischen den „Judenchristen“ und den „Heidenchristen“. Die ersten Nachfolger Jesu waren Juden gewesen, die sich auch an die jüdischen Gebote gehalten haben. Auf der anderen Seite kommen auch nichtjüdische Menschen (also „Heiden“) zum Glauben, was manchmal zu Konflikten führt.

Im 10. Kapitel der Apostelgeschichte wird berichtet, wie Petrus den römischen Hauptmann Kornelius trifft. Petrus geht zu ihm, obwohl ihm das nach den Reinheitsgeboten nicht erlaubt ist, er setzt sich also über diese für Juden sehr wichtigen Gebote hinweg um Kornelius etwas von Jesus erzählen zu können. Dort geschieht dann fast ein zweites Pfingsten, denn der Geist Gottes kommt in das Haus und erfüllt alle, die dort sind.

  • Lies Apostelgeschichte 10. Wie hat sich Petrus wohl nach seinem Traum gefühlt?
  • Hast du manchmal auch das Gefühl, dass du etwas machen solltest, obwohl andere das für falsch halten könnten?

Der Besuch bei Kornelius hat für Petrus unangenehme Folgen. In Apostelgeschichte 11,1-18 muss sich Petrus vor seiner judenchristlichen Gemeinde rechfertigen. Er erzählt die ganze Geschichte nochmals um klar zu machen, dass er dabei Gottes Auftrag gefolgt ist. Der Konflikt, wie bei den Christen mit den Geboten des Alten Testaments umgegangen werden soll, ist damit aber nicht erledigt. Es gibt immer wieder Streit deswegen, auch Paulus passiert das später noch (siehe dazu auch Apostelgeschichte 15, das Apostelkonzil).

  • Versuch Dich in die Christen zu versetzen, die damals die jüdischen Gebote streng eingehalten haben. Wie haben sie über den Besuch des Petrus bei Kornelius gedacht?
  • Kannst du Dir vorstellen, dass es heute noch ähnliche Situationen und ähnliche Konflikte geben kann?

Ich finde es sehr stark von Petrus, dass er damals den Weg zu Kornelius gewagt hat. Er hat damit das Pfingsterlebnis aus Apostelgeschichte 2 nochmal in einen viel größeren Kontext gesetzt. Alle sollen die gute Nachricht hören. Und Gottes Geist kann auch dort wehen, wo wir nicht damit rechnen.

Getagged mit: , , , , ,

Vorboten der Verfolgung

Lies dir Apostelgeschichte 4,1-22 durch.

Die Vorgeschichte 
Petrus und Johannes bezeugen ihren Glauben. In Kapitel 3 wird ein Mann wieder gesund, der nicht laufen konnte. Im Anschluss daran bezeugt Petrus seinen Glauben und weist darauf hin, dass nicht er, sondern Gott selber den Mann geheilt hat. Und dann erzählt er, warum Jesus gelebt hat, und welchen Sinn sein Tod und die Auferstehung hat. Und dass der Glaube an Jesus ewiges Leben schenkt.

Die Vorladung
Das stößt den Oberen der Juden in Jerusalem sauer auf. Eine Frechheit. Jetzt ist dieser Jesus weg und trotzdem gibt es welche, die diesen Blödsinn immer noch verzapfen. Unverschämt! Darum werden Petrus und Johannes vor den Hohen Rat gezerrt. Der Anklagepunkt lautet: Verkündigung einer Irrlehre (Jesus ist auferstanden). So werden die beiden „vorgeladen“ (eher gezerrt…) und müssen sich verantworten.
Petrus antwortet und bezeugt in einzigartiger Weise seinen Glauben

  • Welche Argumente bringt Petrus vor?
  • Was beeindruckt dich? Was stört dich?

Petrus spricht sehr deutlich davon, dass Jesus der einzige Weg ist, um vor Gott wieder gut dazustehen (Rettung, Heil).

  • Wie kommt diese absolute Tatsache, die Petrus hier verkündigt, an: Stimmst du zu oder stört dich das?

Die Vorhandlung (okay… schlechtes Wortspiel…)
Die Mitglieder des Hohen Rates – alles extrem schlaue Typen – kommen damit einfach nicht zurecht. Sie fragen sich, was sie tun können / sollen. Sie merken, dass viele Menschen beeindruckt sind, wollen aber ihre Macht nicht verlieren und versuchen, durch ein Verbot zu unterbinden, dass Petrus und Johannes weitermachen.
Mich beeindruckt der „Freimut“ (so heißt es bei Luther), mit dem Petrus und Johannes von Jesus reden. Ich wünsche mir das selber auch, dass ich Jesus so bekennen kann.

  • In welchen Situationen hast du schon mal davon erzählt, dass du an Jesus glaubst?
  • Welche Erfahrungen hast du damit gesammelt?

Die Vorboten von Verfolgung
Diese Geschichte zeigt, dass der Glaube an Jesus auch Verfolgung mit sich bringt. In Kapitel 7 und 8 wird das sehr deutlich. Stephanus wird der erste christliche Märtyrer, ein gewisser Saulus steht da noch auf der Seite der Verfolger und die erste gezielte Christenverfolgung wird uns hier geschildert. Und dennoch kann die Verfolgung nicht verhindern, dass immer mehr Menschen dem Glauben an Jesus Vertrauen schenkt. Weil das Wirken des Heiligen Geistes größer ist als alles menschliche Tun.

Bis heute werden Christen für ihren Glauben verfolgt und getötet. Die Organisation „open doors“ hat sich dem Thema Christenverfolgung sehr intensiv angenommen. Ich lade dich ein, dir Zeit zu nehmen, Geschichten verfolgter Christen zu lesen und für sie zu beten.

Getagged mit: , , , , , , , ,

Das Wunder von Pfingsten

Ich lad‘ dich zunächst ein, das zweite Kapitel der Apostelgeschichte zu lesen. Folgende Punkte können dir beim Lesen eine Hilfe sein:

  • Versuche dir in Stichpunkten aufzuschreiben, was in diesem Kapitel alles erzählt wird.
  • Notiere dir die Dinge, die du gut findest aber auch die Dinge, die du seltsam findest oder die dich stören.
  • Welche Fragen kommen dir?

Ganz ehrlich – das muss eine beeindruckende Szenerie gewesen sein in Jerusalem an Pfingsten – ein echtes Spektakel. Aber nicht auf das Spektakel kommt es an, sondern darauf, dass das Evangelium plötzlich auch für die verständlich erzählt wird, die es sonst nicht verstehen könnten. Der Geist Gottes bewirkt etwas, das bis dahin nicht möglich war. Damit fängt der Auftrag an, den Jesus seinen Jüngern gegeben hatte (Apg 1,8): Nämlich von der großen Taten Gottes reden.

Die Taten Gottes in unserem Leben
Wir können die großen Taten Gottes in unserem Leben immer wieder erleben. Ein alter Liederdichter hat einmal getextet: „In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel bereitet.“ Das meint nichts anderes als dass Gott auf dich acht gibt. Es gibt sehr viele Zusagen in der Bibel, die sich in unserem Leben erfüllen. Wir dürfen erleben, wie Gott sich um unsere Belange kümmert.

  • Wo in deinem Leben hast du schon große Taten Gottes erlebt?
  • Wo sehnst du dich nach diesem Eingreifen?

Die Predigt von Petrus
Petrus ergreift das Wort und hält eine provozierende Predigt. Eine Predigt, die trotz ihrer harschen Worte vielen durchs Herz geht, also etwas bewegt. Ich glaube, dass eine Predigt bis heute Menschenherzen berühren und verändern kann. So, dass Menschen beginnen, Gott zu vertrauen. ICh selber möchte das immer wieder für mein eigenes Leben erwarten und darum beten.

  • Erinnerst du dich an eine Predigt, die dir zu Herzen gegangen ist und etwas in deinem Leben verändert hat?
Getagged mit: , , , , , , ,
Top