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Jünger – Die Bibelchecker
Schlagwort: Jünger

Die Verklärung Jesu – eine besondere Berg-Geschichte

In den vergangenen Wochen haben wir bei den Bibelcheckern festgestellt, dass viele wichtige Dinge auf Bergen geschehen. Das war bei Mose so, der auf einem Berg berufen wurde und auch dort die 10 Gebote von Gott bekam. Jesus hält eine wichtige Predigt auf einem Berg. Im Alten Testament ist auch der Prophet Elia eine Person, die immer wieder Gotteserfahrungen auf Bergen macht.

Die Erzählung von der sogenannten „Verklärung“ Jesu verbindet diese unterschiedlichen Bergerlebnisse und führt sie zusammen.

Es ist eine Geschichte, die immer wieder für viele Fragen sorgt. Welche Bedeutung hat es, dass hier ausgerechnet Mose und Elia auftauchen – zwei alttestamentliche Gestalten? Und wieso wiederholt sich Gott nochmal, wo er doch bei der Taufe Jesu schon dasselbe gesagt hat: „Dies ist mein Sohn“?

Mose, der Gesetzesgeber, steht in der jüdischen Tradition für das Gesetz selbst, die Tora, die 5 Bücher Mose. Elia hingegen steht für die Gesamtheit der Propheten. Auch wenn er kein eigenes biblisches Buch hat, so gilt er doch als der größte Prophet. Vor allem deshalb, weil er laut Bibel nicht gestorben ist, sondern direkt in den Himmel aufgefahren ist. Ebenso wird es von Mose berichtet, dass sein Grab nie gefunden wurde (5. Mose 34). Es ist also deshalb nicht verwunderlich, dass gerade diese beiden Personen bei Jesus auftauchen und nochmals zur Erde kommen um mit Gottes Sohn zu sprechen.

Bei der Verklärung wird deutlich, dass Jesus das Gesetz des Mose und die Überlieferung der Propheten vollendet. Er ist der, der schon so lange von den Propheten angekündigt wird. Und das gibt seine eigenen Predigten auch noch eine zusätzliche Autorität – Jesus, der strahlende Sohn Gottes ist so wichtig, dass sogar Mose und Elia kommen um mit ihm zu sprechen. Das macht die Worte Jesu aus seinen Reden bedeutungsvoller als das Gesetz und die Propheten.

Aus Sicht der Jünger, die fromme Juden waren, ist die Erfahrung der Verklärung so etwas wie der Blick direkt in Gottes Reich. Darum möchten sie auch Hütten bauen. Sie wollen sich diese Verbindung zwischen Mose, Elia und Jesus erhalten. Erst als Gottes Stimme ertönt wird ihnen jedoch die volle Bedeutung des Erlebnisses klar: Jesus ist tatsächlich der Messias, der Sohn Gottes.

Dann endet die besonderes Situation. Die Jünger gehen mit Jesus vom Berg hinunter in den Alltag zurück. Aber sie wissen jetzt, wer da wirklich mit ihnen unterwegs ist.

  • Kennst du Situationen, in denen du dich Gott ganz besonders nahe fühlst? Welche Auswirkungen haben sie auf deinen Alltag?
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Die Gemeinschaft der ersten Christen

Wenn du das zweite Kapitel der Apostelgeschichte gelesen hast, hast du gemerkt, dass ganz am Ende der Pfingsterzählung etwas über die christliche Gemeinde steht. Darüber, wie die vom Heiligen Geist erfüllten ersten Christen ihren Glauben gelebt haben.

In Apostelgeschichte 2,42-47 erfahren wir etwas darüber, ebenso in Apostelgeschichte 3,32-37. Dort wird nicht nur berichtet, dass die Gemeinde täglich im Tempel gebetet hat, sondern auch, dass der Glaube große Auswirkungen auf den Alltag der Christen hatte, bis hin zu ihrem Besitz.

  • Lies Dir die entsprechenden Stellen mal durch. Wie wirkt das, was da beschrieben wird, auf Dich?

Ich muss manchmal schon etwas schlucken, wenn ich das lese. Auf der einen Seite finde ich es vorbildlich, wie die Christen tatsächlich die Konsequenzen aus ihrem Glauben gezogen haben. Dass der persönliche Erfolg auf einmal keine Rolle spielte und sie sogar ihre Grundstücke zum Wohle der anderen verkauft haben. Keiner von ihnen musste dadurch Not leiden. Und alles geschah freiwillig, nicht weil irgendjemand das befohlen hätte. Die Jünger haben das getan, weil sie es für richtig hielten. Dass andere, die auch zu Jesus Christus gehören, leiden müssen und man nichts dagegen macht, das war für sie unvorstellbar. Genau aus diesem Grund haben sie alles geteilt, was sie hatten und damit etwas gegen die Not von anderen getan. Auch heute noch leben manche Menschen so, in Klöstern zum Beispiel oder in christlichen Communitäten.

  • Gibt es einen Bereich in deinem Leben, wo Du Dir auch wünschen würdest, das so tun zu können?
  • Was wäre für dich dabei die größte Herausforderung?

Die ersten Diakone
Schon in der Urgemeinde stellten die Christen schnell fest, dass manchmal bei der Fürsorge Menschen vergessen werden können. Aus diesem Grund fingen sie an, die Hilfe für Notleidende zu organisieren. Damit legten sie den Grundstein für die Diakonie, die bis heute aus dem christlichen Glauben heraus hilfsbedürftige Menschen in allen möglichen Situationen unterstützt.

Die Diakone werden beauftragt, damit die Apostel selbst mehr Zeit für Gebet und Verkündigung haben. Gebet, Predigen und Handeln stehen damit nebeneinander. Alles gehört zusammen: Die persönliche Beziehung zu Gott, das Erzählen von ihm und das Leben des Glaubens im Alltag durch Nächstenliebe.

  • Wie würdest du für dich das Verhältnis zwischen Gebet, Verkündigung und Handeln beschreiben?
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Himmel… was???

Himmelfahrt… Das ist irgendwie so ein Feiertag, mit dem wir irgendwie wenig anfangen können, oder? (Mal abgesehen davon, dass es für viele ein praktischer Brückentag ist :-)) Also: Feiern, dass Jesus die Erde verlässt? Ich weiß nicht, ob den Jüngern damals zum Feiern zumute war, als Jesus vor ihren Augen verschwunden ist. Irgendwie stehen sie im Regen und wissen nicht so recht, wie es weitergehen soll… Jesus hat wieder mal so Dinge gesagt, die sie vielleicht nicht recht einordnen können…

  • Apostelgeschichte 1,8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Keine Ahnung, was den Jüngern letztlich durch den Kopf gegangen ist. Aber ich glaube, sie haben durch die gemeinsame Zeit mit Jesus gelernt, ihm zu vertrauen. Zu glauben, dass sie sich ganz auf ihn verlassen können. Vielleicht ziehen sie sich deshalb auch zurück ins Oberstübchen und beten. Erwartungsvoll. Hoffnungsvoll. Vertrauensvoll.

Der Bibeltext und du: 

  • Was verbindest du mit Himmelfahrt? Kannst du was mit diesem Feiertag anfangen? Bewegt dich was an diesem Brückentag?
  • Was bedeutet es für dich, Jesus zu vertrauen?
  • In welchen Situationen deines Lebens betest du?
  • Lies dir den Bibeltext aus Apostelgeschichte 1,1-14 durch und schreib, welche Gedanken und Fragen dir dazu durch den Kopf gehen.
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