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Bibelchecker – Seite 2 – Die Bibelchecker
Schlagwort: Bibelchecker

Verstockung…

Kennst du das: Du bist vollkommen von etwas überzeugt und nicht bereit, auch nur einen Zentimeter von deiner Meinung abzurücken? Der Pharao war vollkommen überzeugt: Überzeugt davon, dass das Volk Israel in Ägypten zu bleiben hat. Auch als Mose und Aaron im Auftrag Gottes vorsprechen und sagen, der Pharao soll das Volk freilassen, bleibt er bei seiner Meinung. Weil er eine Überzeugung hat:

  • Ich bin der Pharao.
  • Neben mir gibt es keinen anderen Gott.
  • Ich habe das Sagen.
  • Und ich sage: Das Volk gehört hierher und hat zu arbeiten. Basta!

Im Buch Exodus heißt es (2Mo 7,13): „Aber das Herz des Pharao wurde verstockt und er hörte nicht auf sie, wie der Herr es gesagt hatte.“

Der Pharao ist verstockt. Ein seltsames Wort. Ein Stock verstockt, wenn er von Pilzen oder Schimmel befallen und damit quasi tot ist. Unbeweglich. Da wächst nix mehr. Er ist zu nichts mehr nütze.  Aber was bedeutet das hier an dieser Stelle? Ich finde das eine echt harte Aussage.

Weil sie sagt:

  • Der Pharao ist so von sich überzeugt, dass er – trotz all der Plagen, die ja dann geschehen – so auf seiner Meinung beharrt und sich völlig unbeweglich zeigt.
  • Er weicht keinen Zentimeter von seiner Meinung.

Am Ende heißt es dann, dass Gott von seiner Seite diese Selbstverhärtung des Pharaos bestätigt und ihn „verstockt“, ihm also jede Möglichkeit nimmt, seine Meinung zu ändern. Diese Tatsache löst viele Irritationen aus. Im Video vom Bibelprojekt bekommst du zu dieser Thematik rund ums Thema „Verstockung“ hilfreiche Gedanken.

Ein Gedanke, der mir beim Wort Verstockung kommt, ist ein Vers aus dem Neuen Testament, aus dem Brief an die Hebräer. Da heißt es (Hebr. 3,15): „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht!“
Damit sind Menschen angesprochen, die an Jesus glauben, ihm ihr Vertrauen schenken. So sehr dieser Vers eine Warnung ist, so sehr ist er auch eine Chance, der Unbeweglichkeit unseres Glaubens entgegenzuwirken.
Verstockung beim Holz ist kein Prozess, der über Nacht geschieht. So nach dem Motto: „Ui, das Holz ist verstockt!“ Nein, ein Holz verstockt langsam, unmerklich, Schritt für Schritt…
Ein verstockter Glaube kommt auch nicht über Nacht… Er entwickelt sich… Vielleicht weil er nichts mehr erwartet oder wir uns nicht die Zeit nehmen, z.B. in der Bibel zu entdecken, was Gott uns zu sagen hat und meine, doch schon alles zu wissen…

Darum ist es so wichtig, dass wir jeden Tag neu darum bitten, beweglich zu sein. Ein festgefahrener Glaube baut Fronten und Mauern auf, verhärtet. Ein Glaube, der mit Gott im Gespräch und offen für sein Handeln ist, bleibt beweglich und öffnet die Tür zu anderen Menschen. Das ist ein Grund, warum wir die Bibelchecker gestartet haben: Weil wir gemeinsam die Bibel entdecken und checken wollen. Um nicht eingefahren und unbeweglich zu werden.

Darum ist diese Geschichte vom Pharao – bei allen Fragen, die sie aufwirft – wertvoll für uns. Und bietet uns jeden Tag neu die Chance, dem Verstockungsprozess unseres Glaubens entgegenzuwirken.

Bist du dabei?

Hier findest du einige Fragen, die dir in der Beschäftigung mit diesem Thema weiterhelfen können. Gerne kannst du deine Gedanken dazu posten, damit wir miteinander ins Gespräch kommen.

  • Wo ist mein Glauben unbeweglich und starr geworden?
  • Wo erlebe ich das in meiner Gemeinde oder bei anderen Menschen?
  • Wie kann ich meinen Glauben beweglich halten?
  • Wie empfindest du das Handeln des Pharao? Was denkst du über der Verhalten Gottes?
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Die Gemeinschaft der ersten Christen

Wenn du das zweite Kapitel der Apostelgeschichte gelesen hast, hast du gemerkt, dass ganz am Ende der Pfingsterzählung etwas über die christliche Gemeinde steht. Darüber, wie die vom Heiligen Geist erfüllten ersten Christen ihren Glauben gelebt haben.

In Apostelgeschichte 2,42-47 erfahren wir etwas darüber, ebenso in Apostelgeschichte 3,32-37. Dort wird nicht nur berichtet, dass die Gemeinde täglich im Tempel gebetet hat, sondern auch, dass der Glaube große Auswirkungen auf den Alltag der Christen hatte, bis hin zu ihrem Besitz.

  • Lies Dir die entsprechenden Stellen mal durch. Wie wirkt das, was da beschrieben wird, auf Dich?

Ich muss manchmal schon etwas schlucken, wenn ich das lese. Auf der einen Seite finde ich es vorbildlich, wie die Christen tatsächlich die Konsequenzen aus ihrem Glauben gezogen haben. Dass der persönliche Erfolg auf einmal keine Rolle spielte und sie sogar ihre Grundstücke zum Wohle der anderen verkauft haben. Keiner von ihnen musste dadurch Not leiden. Und alles geschah freiwillig, nicht weil irgendjemand das befohlen hätte. Die Jünger haben das getan, weil sie es für richtig hielten. Dass andere, die auch zu Jesus Christus gehören, leiden müssen und man nichts dagegen macht, das war für sie unvorstellbar. Genau aus diesem Grund haben sie alles geteilt, was sie hatten und damit etwas gegen die Not von anderen getan. Auch heute noch leben manche Menschen so, in Klöstern zum Beispiel oder in christlichen Communitäten.

  • Gibt es einen Bereich in deinem Leben, wo Du Dir auch wünschen würdest, das so tun zu können?
  • Was wäre für dich dabei die größte Herausforderung?

Die ersten Diakone
Schon in der Urgemeinde stellten die Christen schnell fest, dass manchmal bei der Fürsorge Menschen vergessen werden können. Aus diesem Grund fingen sie an, die Hilfe für Notleidende zu organisieren. Damit legten sie den Grundstein für die Diakonie, die bis heute aus dem christlichen Glauben heraus hilfsbedürftige Menschen in allen möglichen Situationen unterstützt.

Die Diakone werden beauftragt, damit die Apostel selbst mehr Zeit für Gebet und Verkündigung haben. Gebet, Predigen und Handeln stehen damit nebeneinander. Alles gehört zusammen: Die persönliche Beziehung zu Gott, das Erzählen von ihm und das Leben des Glaubens im Alltag durch Nächstenliebe.

  • Wie würdest du für dich das Verhältnis zwischen Gebet, Verkündigung und Handeln beschreiben?
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Das Wunder von Pfingsten

Ich lad‘ dich zunächst ein, das zweite Kapitel der Apostelgeschichte zu lesen. Folgende Punkte können dir beim Lesen eine Hilfe sein:

  • Versuche dir in Stichpunkten aufzuschreiben, was in diesem Kapitel alles erzählt wird.
  • Notiere dir die Dinge, die du gut findest aber auch die Dinge, die du seltsam findest oder die dich stören.
  • Welche Fragen kommen dir?

Ganz ehrlich – das muss eine beeindruckende Szenerie gewesen sein in Jerusalem an Pfingsten – ein echtes Spektakel. Aber nicht auf das Spektakel kommt es an, sondern darauf, dass das Evangelium plötzlich auch für die verständlich erzählt wird, die es sonst nicht verstehen könnten. Der Geist Gottes bewirkt etwas, das bis dahin nicht möglich war. Damit fängt der Auftrag an, den Jesus seinen Jüngern gegeben hatte (Apg 1,8): Nämlich von der großen Taten Gottes reden.

Die Taten Gottes in unserem Leben
Wir können die großen Taten Gottes in unserem Leben immer wieder erleben. Ein alter Liederdichter hat einmal getextet: „In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel bereitet.“ Das meint nichts anderes als dass Gott auf dich acht gibt. Es gibt sehr viele Zusagen in der Bibel, die sich in unserem Leben erfüllen. Wir dürfen erleben, wie Gott sich um unsere Belange kümmert.

  • Wo in deinem Leben hast du schon große Taten Gottes erlebt?
  • Wo sehnst du dich nach diesem Eingreifen?

Die Predigt von Petrus
Petrus ergreift das Wort und hält eine provozierende Predigt. Eine Predigt, die trotz ihrer harschen Worte vielen durchs Herz geht, also etwas bewegt. Ich glaube, dass eine Predigt bis heute Menschenherzen berühren und verändern kann. So, dass Menschen beginnen, Gott zu vertrauen. ICh selber möchte das immer wieder für mein eigenes Leben erwarten und darum beten.

  • Erinnerst du dich an eine Predigt, die dir zu Herzen gegangen ist und etwas in deinem Leben verändert hat?
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Himmel… was???

Himmelfahrt… Das ist irgendwie so ein Feiertag, mit dem wir irgendwie wenig anfangen können, oder? (Mal abgesehen davon, dass es für viele ein praktischer Brückentag ist :-)) Also: Feiern, dass Jesus die Erde verlässt? Ich weiß nicht, ob den Jüngern damals zum Feiern zumute war, als Jesus vor ihren Augen verschwunden ist. Irgendwie stehen sie im Regen und wissen nicht so recht, wie es weitergehen soll… Jesus hat wieder mal so Dinge gesagt, die sie vielleicht nicht recht einordnen können…

  • Apostelgeschichte 1,8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Keine Ahnung, was den Jüngern letztlich durch den Kopf gegangen ist. Aber ich glaube, sie haben durch die gemeinsame Zeit mit Jesus gelernt, ihm zu vertrauen. Zu glauben, dass sie sich ganz auf ihn verlassen können. Vielleicht ziehen sie sich deshalb auch zurück ins Oberstübchen und beten. Erwartungsvoll. Hoffnungsvoll. Vertrauensvoll.

Der Bibeltext und du: 

  • Was verbindest du mit Himmelfahrt? Kannst du was mit diesem Feiertag anfangen? Bewegt dich was an diesem Brückentag?
  • Was bedeutet es für dich, Jesus zu vertrauen?
  • In welchen Situationen deines Lebens betest du?
  • Lies dir den Bibeltext aus Apostelgeschichte 1,1-14 durch und schreib, welche Gedanken und Fragen dir dazu durch den Kopf gehen.
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