Matthäus 20 – Zoff im Weinberg

Jesus erzählt im Matthäusevangelium viele Gleichnisse, in denen er das Reich Gottes beschreibt. Eines davon hat es besonders in sich.

Die bekannte Redewendung von den Letzten und den Ersten stammt aus diesem Gleichnis. Der Lohn, der für alle gleich ist – ein Silbergroscher – der reichte damals für einen Tag. Es war der Betrag, den ein Tagelöhner verdienen musste, um über die Runden zu kommen. Dennoch möchten die Arbeiter vom Vormittag mehr haben. Aber nicht, weil sie selbst von Anfang an mehr erwartet haben. Nein, es liegt an dem, was die anderen bekommen. Der Blick auf den Lohn der anderen lässt den eigenen Lohn geringer erscheinen.

  • Passiert Dir das auch, dass Du dich mit anderen vergleichst und Dich dadurch ungerecht behandelt fühlst? Wie gehst Du damit um?

Es ist schön, dass es bei Gott nicht so läuft wie in unserer Welt. Dass es für ihn nicht darauf ankommt, was wir tun, wieviel wir an Arbeit in seinem Weinberg leisten. Für ihn zählt nur, dass wir dabei sind. Und dafür bekommen wir den größten Lohn – den Zugang zu seine Reich. Und dieses Reich ist für alle gleich, für die Ersten und für die Letzten.

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