Kategorie: Exodus

Eine Hütte für Gott – Exodus 25-27

Die Stiftshütte war das erste Heiligtum der Juden, viele Jahrhunderte bevor der Tempel in Jerusalem gebaut wurde. Zentrales Element war dabei die Bundeslade mit den Tafeln, auf denen die 10 Gebote standen.

 

  • Lies die Bibelstellen zur Stiftshütte in Exodus 25-27. Was spricht Dich besonders an?

Die Stifthütte als Heiligtum war hierarchisch aufgebaut. Die direkte Gotteserfahrung war nur wenigen Menschen vorbehalten. Wenn Mose aus der Stiftshütte kam, dann konnte man manchmal sogar einen Abglanz der Heiligkeit Gottes sehen. Dann strahlte sein Gesicht so sehr, dass er es bedecken musste. Nachzulesen ist das in Exodus 34,29-35.

  • Wann fühlst Du Dich Gott ganz nahe?
  • Welche Rolle spielen dabei besondere Orte für Dich?
  • Was bedeutet für Dich „heilig“?
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Die zehn Gebote (2Mo 20,1-21)

=Die zehn Gebote gehören wohl zu den bekanntesten Texten der Bibel. Mit den zehn Geboten gibt Gott seinem Volk Hilfen für ein gelingendes Leben. Er will das Volk Israel mit den Geboten an sich binden. Das erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ ist so etwas wie der Anspruch Gottes an das Volk.

In diesem Gebot steckt ein Doppeltes:

  1. Ich bin dein Gott: Du kannst dich auf mich verlassen
  2. Ich bin Gott: Du sollst auf nichts anderes so sehr setzen wie auf mich.

Gott gibt Menschen die zehn Gebote, damit sie wissen, wie ihr Leben mit Gott und Menschen gelingen kann. Auch wenn sie zunächst so wirken, als ob sie das Leben eingrenzen, sollen sie helfen, dass unser Leben gelingt und frei wird. Ich möchte versuchen, es an einem banalen Beispiel klar zu machen.
Gott sagt: Heilige den Feiertag. Gott hat den Feiertag als Teil der Schöpfung eingeplant, damit wir ausruhen von unserer Arbeit und Zeit haben, Gott ganz bewusst zu begegnen. Aber manchmal verlieren wir in unserer Geschäftigkeit Gott aus dem Blick. Wir chillen gerne aber nutzen die Zeit nicht, um Gott (in verschiedenster Weise) zu begegnen. Wenn sich das in unserem Glauben festsetzt, verlieren wir Gott aus dem Blick und letztlich den Kontakt zu ihm. Dabei ist es für unseren Glauben enorm wichtig, bei Gott aufzutanken, auf ihn zu hören und zu entdecken, was er uns sagen möchte. Gott will mit diesem Gebot unseren Glauben schützen. In dieser Weise sind auch die anderen Gebote zu verstehen.

Martin Luther hat in seinem kleinen Katechismus, einem Buch, das Basics des Glaubens erklärt, was es mit den Geboten auf sich hat. Auch wenn die Sprache nicht mehr ganz unsere ist, lade ich dich ein, dir die Gebote mitsamt den kurzen Erklärungen durchzulesen. (Quelle: https://www.ekd.de/Kleiner-Katechismus-11531.htm)

Das Erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Was ist das? Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.

Das Zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern ihn in allen Nöten anrufen, beten, loben und danken.

Das Dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.

Das Vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß dir’s wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsere Eltern und Herren nicht verachten noch erzürnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, sie lieb und wert haben.

Das Fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und beistehen in allen Nöten.

Das Sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir keusch und zuchtvoll leben in Worten und Werken und in der Ehe einander lieben und ehren.

Das Siebente Gebot
Du sollst nicht stehlen.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten.

Das Achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsern Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum besten kehren.

Das Neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten und mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich sein.

Das Zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.
Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht seine Frau, Gehilfen oder Vieh ausspannen, abwerben oder abspenstig machen, sondern dieselben anhalten, daß sie bleiben und tun, was sie schuldig sind.

Was sagt nun Gott zu diesen Geboten allen?
Er sagt so: Ich der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott. der an denen, die mich hassen, die Sünde der Väter heimsucht bis zu den Kindern im dritten und vierten Glied; aber denen, die mich lieben und meine Gebote halten, tue ich wohl bis in tausend Glied.
Was ist das?Gott droht zu strafen alle, die diese Gebote übertreten; darum sollen wir uns fürchten vor seinem Zorn und nicht gegen seine Gebote handeln. Er verheißt aber Gnade und alles Gute allen, die diese Gebote halten; darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen und gerne tun nach seinen Geboten.

Impulse zum Weiterdenken:

  • Welche Rolle spielen die zehn Gebote für deinen Glauben?
  • Was fängst du mit Luthers Erklärungen zu den Geboten an?
  • Was denkst du über den Abschnitt ab Vers 18-21? Wie verstehst du ihn?Was ist darin über Gott ausgesagt?

(Für alle superfleißigen Leser findest du hier den Großen Katechismus, in dem Luther noch etwas mehr u.a. zu den zehn Geboten schreibt.)

Gott ist am Start…

… in Wolke und Feuer (1Mo 13,17-22)

Das Volk Israel erfährt immer wieder: Gott ist treu. Wir können uns voll auf ihn verlassen. Selbst jetzt, wo sie sich auf den Weg in eine unbekannte Zukunft machen, dürfen sie erfahren: Gott ist da. Er führt uns den Weg, der vor uns ist.

Als Wegweiser dient tagsüber eine Wolkensäule und nachts eine Feuersäule. In der Bibel hat die Wolkensäule eine besondere Bedeutung. So steht sie für die Gegenwart Gottes und verhüllt den für Menschen unerträglichen Lichtglanz Gottes (2Mo19,9+16; 24,15-18 u.a.). Im Neuen Testament wird uns die Geschichte von der so genannten „Verklärung Jesu“ erzählt (Markus 9,7). Dort spricht Gott aus einer Wolke und bestätigt den Menschen, die dabei stehen, dass Jesus Gottes Sohn ist.

Die Feuersäule ist in der Bibel häufig eine Begleiterscheinung einer Offenbarung Gottes. Sie ist aber auch ein Bild für das göttliche Gericht (Jer 5,14; 22,7 u.a.)

  • Was hilft dir in deinem Glauben, um zu wissen: Gott ist am Start?

… durch Wachteln und Manna (1Mo 16,1-36)

Kaum sind die Israeliten aus Ägypten, dem Ort der Knechtschaft, fängt das Gemurre an… Der Grund: Das Essen ist knapp. Und das ist nicht gut… Sie sehnen sich zurück nach Ägypten. Eigentlich seltsam. Aber echt menschlich. Sobald etwas nicht klappt, sind wir unzufrieden und fangen das Murren an. Aber selbst hier erleben sie: Gott ist am Start. Er sorgt für uns.

Im Neuen Testament macht Jesus einmal 5000 Menschen satt. Mit 5 Broten und 2 Fischen wohlgemerkt. Das ruft die Menschen auf den Plan, die auf den Messias warten. Sie wünschen sich, dass Jesus sich als Messias beweist und fordern ein Zeichen von ihm (hier nachlesen). Jesus lässt sich allerdings nicht darauf ein sondern sagt, dass er das Brot des Lebens ist. Sie also umfassend und jeden Tag neu (innerlich und äußerlich) satt machen möchte. Das ist Vertrauenssache. Darum fällt manchen Menschen der Glaube auch schwer.

  • Was bedeutet es für dich, Jesus zu vertrauen? Wo fällt es dir leichter und wo schwerer?
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Der Auszug aus Ägypten und das erste „Fastfood“

In der Erzählung vom Auszug aus Ägypten hat die Einsetzung des Passamahls eine besondere Rolle. Bis heute feiern Juden dieses Fest in Erinnerung an das, was damals geschehen ist.

  • Lies Exodus 12. Versuche den Text dabei aufzuteilen: Welche Abschnitte berichten vom eigentlichen Auszug? Welche Abschnitte sind Anweisungen für die spätere Feier des Passamahls?

So wichtig die Geschichte vom Auszug für die jüdische Tradition ist, sie ist doch auch sehr grausam. Das Sterben der Erstgeborenen wirkt aus heutiger Sicht geradezu brutal, kein Haus gab es, so steht es im Text, in in dem nicht ein Toter war. Gott zeigt hier den Ägyptern (und auch uns Lesern) seine unbegreifbare, absolute Macht über Leben und Tod. Für uns, die wir durch Jesus Christus ein gütiges und liebevolles Bild von Gott haben, ist das manchmal schwer zu verstehen.

Ich kann mir diesen Teil der Erzählung nur schwer erklären. Vielleicht steckt darin auch die Erkenntnis, dass es damals keine andere Möglichkeit gab, das Volk Israel zu befreien. Nur durch die Grausamkeit der 10. Plage konnte Gott zeigen, dass er wirklich größer und mächtiger ist als der Gottkönig Pharao und seine ägyptischen Priester mit ihren Gottheiten.

  • Was denkst du über diesen Teil der Exodus-Erzählung? Hatten die Ägypter solch eine Strafe tatsächlich verdient?
  • Hat es einen Einfluss auf deine Beziehung zu Gott, dass von ihm auch solche Erzählungen in der Bibel zu finden sind?

Eine zentrale Rolle beim Passamahl spielen bis heute die Mazzen, die ungesäuerten Brote. In Exodus 12,39 heißt es dazu:

Und sie backten aus dem rohen Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, ungesäuerte Brote; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben wurden und sich nicht länger aufhalten konnten und keine Wegzehrung zubereitet hatten.

Die Israeliten haben den rohen Teig mitgenommen. Roh bedeutet in dem Fall, der Teig konnte nicht ruhen und aufgehen, wie es in der Regel beim Brotbacken immer gemacht wurde und auch noch wird. Das Ruhen braucht jedoch Zeit, und die hatten die Israeliten damals nicht. Stattdessen sollten sie einfach den rohen Teig aus Mehl und Wasser zum Backen verwenden, eben weil es schnell gehen musste und das Volk Hals über Kopf Ägypten verlassen musste.

Man könnte fast sagen, dass die ungesäuerten Brote das erste Fastfood waren. Ein schnelles zubereitetes Essen, dass man gut mitnehmen konnte. Die Mazzen sind für Juden bis heute ein Symbol für die Sklaverei aber auch für die Befreiung. Für das, was Gott für sie getan hat.

  • Beim Passafest spielt das Brot eine wichtige Rolle, ebenso wie das Lamm, mit dessen Blut die Türrahmen damals bestrichen wurden. Als Jesus mit seinen Jüngern das Passamahl gefeiert hat, hat er bei der Einsetzung des Abendmahls dem Brot für die Christen eine neue Bedeutung gegeben.
  • Lies Lukas 22,7-19. Spielt die Verbindung zwischen Passamahl und Abendmahl für dich und einen Glauben eine Rolle?
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Verstockung…

Kennst du das: Du bist vollkommen von etwas überzeugt und nicht bereit, auch nur einen Zentimeter von deiner Meinung abzurücken? Der Pharao war vollkommen überzeugt: Überzeugt davon, dass das Volk Israel in Ägypten zu bleiben hat. Auch als Mose und Aaron im Auftrag Gottes vorsprechen und sagen, der Pharao soll das Volk freilassen, bleibt er bei seiner Meinung. Weil er eine Überzeugung hat:

  • Ich bin der Pharao.
  • Neben mir gibt es keinen anderen Gott.
  • Ich habe das Sagen.
  • Und ich sage: Das Volk gehört hierher und hat zu arbeiten. Basta!

Im Buch Exodus heißt es (2Mo 7,13): „Aber das Herz des Pharao wurde verstockt und er hörte nicht auf sie, wie der Herr es gesagt hatte.“

Der Pharao ist verstockt. Ein seltsames Wort. Ein Stock verstockt, wenn er von Pilzen oder Schimmel befallen und damit quasi tot ist. Unbeweglich. Da wächst nix mehr. Er ist zu nichts mehr nütze.  Aber was bedeutet das hier an dieser Stelle? Ich finde das eine echt harte Aussage.

Weil sie sagt:

  • Der Pharao ist so von sich überzeugt, dass er – trotz all der Plagen, die ja dann geschehen – so auf seiner Meinung beharrt und sich völlig unbeweglich zeigt.
  • Er weicht keinen Zentimeter von seiner Meinung.

Am Ende heißt es dann, dass Gott von seiner Seite diese Selbstverhärtung des Pharaos bestätigt und ihn „verstockt“, ihm also jede Möglichkeit nimmt, seine Meinung zu ändern. Diese Tatsache löst viele Irritationen aus. Im Video vom Bibelprojekt bekommst du zu dieser Thematik rund ums Thema „Verstockung“ hilfreiche Gedanken.

Ein Gedanke, der mir beim Wort Verstockung kommt, ist ein Vers aus dem Neuen Testament, aus dem Brief an die Hebräer. Da heißt es (Hebr. 3,15): „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht!“
Damit sind Menschen angesprochen, die an Jesus glauben, ihm ihr Vertrauen schenken. So sehr dieser Vers eine Warnung ist, so sehr ist er auch eine Chance, der Unbeweglichkeit unseres Glaubens entgegenzuwirken.
Verstockung beim Holz ist kein Prozess, der über Nacht geschieht. So nach dem Motto: „Ui, das Holz ist verstockt!“ Nein, ein Holz verstockt langsam, unmerklich, Schritt für Schritt…
Ein verstockter Glaube kommt auch nicht über Nacht… Er entwickelt sich… Vielleicht weil er nichts mehr erwartet oder wir uns nicht die Zeit nehmen, z.B. in der Bibel zu entdecken, was Gott uns zu sagen hat und meine, doch schon alles zu wissen…

Darum ist es so wichtig, dass wir jeden Tag neu darum bitten, beweglich zu sein. Ein festgefahrener Glaube baut Fronten und Mauern auf, verhärtet. Ein Glaube, der mit Gott im Gespräch und offen für sein Handeln ist, bleibt beweglich und öffnet die Tür zu anderen Menschen. Das ist ein Grund, warum wir die Bibelchecker gestartet haben: Weil wir gemeinsam die Bibel entdecken und checken wollen. Um nicht eingefahren und unbeweglich zu werden.

Darum ist diese Geschichte vom Pharao – bei allen Fragen, die sie aufwirft – wertvoll für uns. Und bietet uns jeden Tag neu die Chance, dem Verstockungsprozess unseres Glaubens entgegenzuwirken.

Bist du dabei?

Hier findest du einige Fragen, die dir in der Beschäftigung mit diesem Thema weiterhelfen können. Gerne kannst du deine Gedanken dazu posten, damit wir miteinander ins Gespräch kommen.

  • Wo ist mein Glauben unbeweglich und starr geworden?
  • Wo erlebe ich das in meiner Gemeinde oder bei anderen Menschen?
  • Wie kann ich meinen Glauben beweglich halten?
  • Wie empfindest du das Handeln des Pharao? Was denkst du über der Verhalten Gottes?
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Exodus 3 – Gott spricht aus dem brennenden Dornbusch

Nachdem der junge Mose aus Ägypten geflohen ist, findet er eine neue Heimat bei den Midianitern. Als Schafhirte versorgt er die Tiere seines Schwiegervaters, als er eines Tages von Gott einen Auftrag bekommt.

In Exodus 3 stellt sich Gott Mose vor. Er nennt sich „Ich bin, der ich bin“, „Ich werde sein, der ich sein werde“ oder „Ich bin da“. Aus dieser Selbstbezeichnung entsteht später der Gottesname „JHWH“ (in hebräischer Konsonantenschrift) bzw. „Jahwe“. Es wird in deutschen Übersetzungen oft mit „Herr“ übersetzt, ist aber eigentlich ein Eigenname.

  • Wie sprichst du Gott im Gebet an?
  • Die Selbstvorstellung Gottes beinhaltet sowohl Konstanz (Ich bin) als auch Veränderung (ich werde sein). Passt das für dich zusammen? Welche Vorstellungen hast du von Gott?

Auf den Auftrag Gottes und das Wunder des brennenden Dornbuschs reagiert Mose nicht unbedingt begeistert. Er weiß, was dieser Auftrag für Ärger mit sich bringen wird. Darum verhandelt er mit Gott und fordert von ihm auch weitere Wunder als Bestätigung. Gott sagt ihm seine Unterstützung zu und schickt ihm auch seinen Bruder Aaron als Hilfe. Erst dann akzeptiert Mose und bricht nach Ägypten auf.

  • Lies Exodus 4,1-16. Kannst du das Verhalten von Mose nachvollziehen? Wie würdest du dich verhalten, wenn du von Gott einen Auftrag bekommen würdest, der mit großen Schwierigkeiten verbunden ist?

Die Bibelvideos zum Buch Exodus

Hier findest du die beiden Videos von „Das Bibelprojekt“ zum Buch Exodus.

 

 

#Exodus – der Teaser zum neuen Thema

Es geht weiter mit unserem nächsten Thema – Exodus, das 2. Buch Mose. Sie beinhaltet eine der zentralen Geschichten des Alten Testaments, nämlich die Rettung der der Israeliten aus der Knechtschaft in Ägypten, die das größte Fest der Juden, das Passafest begründet.

Daneben enthält das Buch mit den 10 Geboten auch einen grundlegenden Text, der auch für Christen eine hohe Bedeutung hat. Weil diese Gebote etwas darüber aussagen, wie Gott sich das Zusammenleben der Menschen wünscht.

Wir werden uns in den kommenden 2-3 Wochen mit diesem spannenden Buch beschäftigen und uns dabei auch einige der Abschnitte genauer anschauen.

  • Das 2. Buch Mose ist sehr bekannt und wird auch im Religionsunterricht oft besprochen. Bevor Du in Buch Exodus mit dem Lesen anfängst, versuche Dir mal selbst einen Ablauf des Buches aus der Erinnerung zu erstellen.

 

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